
Erste Orientierung
In den ersten Stunden geht es nicht um perfekte Entscheidungen. Wichtig sind ein klarer erster Kontakt, eine würdevolle Abholung und ein ruhiger Überblick über die nächsten Schritte.
Wenn der Tod zu Hause eintritt, muss ein Arzt den Tod feststellen. Erst danach kann die weitere Organisation verbindlich beginnen.
Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an. Wir erklären, welche Reihenfolge in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Wir klären mit Ihnen, wann eine Abholung erfolgen soll und ob ein persönlicher Abschied zu Hause gewünscht ist.
Auch Fragen zu Kleidung, persönlichen Gegenständen oder religiösen Wünschen können dabei ruhig besprochen werden.
Wenn ein Mensch im Krankenhaus, Pflegeheim oder im Hospiz verstirbt, verständigen die jeweiligen Mitarbeiter/innen den Amts- oder Sprengelarzt/in, der den Tod fest- und den Totenschein ausstellt. Als Angehöriger setzen Sie sich nun mit dem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl in Verbindung.
Die Wahl des Bestatters ist von der Institution nicht vorgegeben, sondern kann von den Angehörigen frei gewählt und beauftragt werden.
Das Bestattungsinstitut Neurauter erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr unter: Tel. +43 5238 524 90.
In einem Gespräch sprechen wir mit Ihnen über die Bestattungsart, die Organisation, die Möglichkeit der Aufbahrung, Trauerfeier und Beisetzung.
Außerdem klären wir, welche Unterlagen hilfreich sind und welche persönlichen Wünsche, Texte, Fotos oder Informationen bereits vorbereitet werden können.
Wir sind im Todesfall rund um die Uhr für Sie erreichbar. In Abstimmung mit Behörden und Bestattern vor Ort organisieren wir gemeinsam mit Ihnen die Rücküberführung nach Österreich.
Als Ihr Ansprechpartner stehen wir Ihnen jederzeit bei Fragen oder Unsicherheiten zur Seite.
Wir klären, wo sich die verstorbene Person befindet, welche Stellen zuständig sind und welche Dokumente für die Überführung benötigt werden.
Je nach Land können zusätzliche Bescheinigungen, Übersetzungen oder Abstimmungen mit Konsulat, Gemeinde oder Behörden erforderlich sein.
Danach besprechen wir in Ruhe die Bestattungsart, die persönlichen Wünsche und die Trauerfeier.
Vorsorge
Mit einer Bestattungsvorsorge können Wünsche, Dokumente, Bestattungsart, Trauerfeier, Musik, Texte und der Kostenrahmen schon vorab festgehalten werden. Das gibt Sicherheit und entlastet Angehörige, wenn später schnelle Entscheidungen schwerfallen.
Ist absehbar, dass in naher Zeit ein Abschied bevorsteht, kann es hilfreich sein, sich frühzeitig zu informieren und erste Dinge vorzubereiten.
Vorsorge ansehenHäufige Fragen
Bei einem Todesfall zu Hause muss der Tod ärztlich festgestellt werden. Danach oder parallel können Sie uns anrufen. Im Krankenhaus oder Pflegeheim wird der erste Schritt meist dort vorbereitet.
Nein. Vorhandene Urkunden, Meldezettel oder Vorsorgeunterlagen sind hilfreich, fehlende Unterlagen können aber in vielen Fällen später nachgereicht werden.
Viele Gestaltungsfragen wie Musik, Texte, Blumenschmuck, Parte oder Gedenkseite können in Ruhe im persönlichen Gespräch besprochen werden.
Die Kosten hängen von Bestattungsart, Friedhof oder Gemeinde, Trauerfeier, Drucksorten, Blumen, Totenmahl und weiteren Fremdleistungen ab. Eine seriöse Einschätzung braucht den konkreten Fall. Wir besprechen transparent, was notwendig ist und was optional bleibt.
Nicht alles muss in den ersten Stunden entschieden werden. Dringend sind Todesfeststellung, Kontakt zur Bestattung und die Abholung beziehungsweise Versorgung der verstorbenen Person. Bestattungsart, Gestaltung, Musik, Texte, Blumen, Parte und Gedenkseite können meist im persönlichen Gespräch geordnet werden.
Ja. Angehörige können grundsätzlich selbst entscheiden, welches Bestattungsunternehmen sie beauftragen. Die Wahl darf nicht vom Krankenhaus, Altenheim, Pflegeheim oder Sozialsprengel vorgegeben werden. Wichtig ist, dass Sie sich gut begleitet fühlen und rasch eine verlässliche Ansprechperson haben.