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Trauern Wenn es mir möglich wäre, würde ich dich ein allerletztes Mal umarmen und ganz fest an mich drücken. Wenn es mir möglich wäre, würde ich dir zum Abschied zurufen, dass du mein Leben bereichert hast und ich dich immer lieben werde. Wenn es mir möglich wäre, würde ich so gerne noch einmal deiner unverwechselbaren Stimme lauschen und horchen, was du mir zu sagen hast. Wenn es mir möglich wäre, würde ich dich noch einmal genau ansehen und mir jedes einzelne Detail einprägen, dein Aussehen, deine Mimik, deine Gestik und genauso, in deiner Vollkommenheit, würde ich dich immer in Erinnerung behalten. Was würdest du mir wohl mitteilen? Vielleicht würdest du flüstern: „Bitte mach es mir nicht so schwer Und lass mich gehen, denn ich muss dich jetzt verlassen.“ Wahrscheinlich würdest du wollen, dass ich nicht ewig trauere, sondern mich mit dir darüber freue, dass es da, wo du jetzt bist, keinen Schmerz, keine Trauer und kein Leid mehr gibt. Text: Petra Hillebrand, ergänzt Carmen Dejakum
Ich bin Jannis. Julias langjähriger Freund und auf meinen Wunsch auch Lebenspartner. Ich möchte so beginnen: Wenn es einen Satz gibt, der alle Weltreligionen miteinander verbindet ist es dieser: „Liebe deinen Nächsten, so wie du von ihm geliebt werden willst.“ Julias Lebensweise war der Inbegriff dieses Satzes, der die Grundlage unseres Zusammenlebens bilden sollte. Sie war eine gute Seele in einer verrückt gewordenen Welt, voller Eigensucht und Trügerei. Mit ihrem Tod hinterließ sie uns eine Nachricht: Ändert euch! Lasst das Miteinander wieder in den Vordergrund treten und respektiert die Meinung anderer, so wie ihr möchtet, dass eure Meinung respektiert wird. Der eigene Tod ist keine Sünde, es gibt nur die, die es wagen über ein fremdes Leben zu urteilen, ohne diesen Menschen je wirklich gekannt zu haben. Wer Julia kannte weiß, dass sie nun ihren Frieden gefunden hat. Und so Gott will, werden wir sie eines Tages wieder in unsere Arme schließen. Was ich an dir so liebe: Es gibt so viele Sachen, unzählige um wahr zu sein! Wie du mir in die Augen schaust, wie du meine Hand suchst wenn wir zusammen gehen, manchmal deine Tollpatschigkeit und das Geräusch das du beim Schlucken machst. Dein beruhigender gleichmäßiger Atem, den ich immer hörte wenn du neben mir eingeschlafen bist. Du fehlst mir! Ich wollte dich festhalten, dir im Leben Mut machen, dich beschützen wie es sich für einen Mann gehört. Ich wollte mit dir die Welt erleben, durchs Leben gehen und alle Hürden meistern. Natürlich gab es auch Tage an denen es nicht so gut lief, aber die schönen Stunden mit dir ließen mich das vergessen. Ich war so glücklich mit dir, jeden Tag, jede Minute und jede einzelne Sekunde. Auch wenn du der Mensch bist, der mir auf dieser Welt am meisten Weh getan hat, so möchte ich dir DANKE sagen. DANKE, dass ich durch dich erfahren habe, was es heißt jemanden zu vermissen, DANKE dass ich nun weiß was es heißt, für einen Menschen alles tun zu wollen und das Wichtigste: DANKE, weil ich jetzt weiß, dass Liebe Wirklichkeit ist! Meine Liebe: Ich habe dich geküsst, deinen Kopf gehalten, Tage, Nächte und Träume mit dir geteilt. Ich habe dich umarmt wenn es dir schlecht ging, und habe mit dir gelacht wenn du fröhlich warst. ich habe dich weinen und lachen gesehen, dir beim Schlafen zugeschaut. Wenn du es willst bin ich immer für dich da, und im Schlaf halte ich noch immer deine Hand. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass wir uns eines Tages wieder begegnen, und bis zu dieser Zeit, ja für die Ewigkeit mein Schatz, versprech ich dir, Über diese Welt hinaus, ICH LIEBE DICH!
Vielleicht ist es manchen Menschen nicht bestimmt, lange hier auf Erden zu sein. Vielleicht sind manche Menschen nur auf einer Durchreise oder sie leben ihr Leben einfach schneller als wir anderen. Sie brauchen gar nicht viele Jahre hier unter uns zu sein, um etwas zu erledigen, sie schaffen es im Handumdrehen. Manche Menschen kommen in unser Leben nur kurz vorbei, um alles zu bringen, ein Geschenk, eine Hilfe, eine Lektion, die wir gerade brauchen, irgendetwas. Und das ist der Grund, warum sie zu uns kommen. Nur auf einen Sprung, sozusagen, dieser Mensch hat uns etwas beigebracht über die Liebe, über das Geben, darüber, wie wichtig einer sein kann. Das war ihr Geschenk an uns, sie hat es vorbeigebracht und dann ist sie wieder gegangen. Vielleicht musste sie nicht länger bleiben, denn sie hat ihr Geschenk abgegeben und dann war sie frei, weiter zu gehen; weil sie ganz eine besondere Seele war. Aber das Geschenk bleibt uns für immer.
Für Julia Ein Mensch, ein Leben, ist oftmals einem Buch nicht ganz ungleich. Es gibt viele verschiedene Bücher, alle unterschiedlich dick, alle von unterschiedlichem Inhalt, alle lesbar in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der Inhalt deines Buches war wohl ziemlich verschachtelt und kompliziert – ein bisschen wie gut gereifte Poesie. Voll von Kapiteln, selbstverständlich. Da gibt es wohl, wie bei jedem anderen auch, eines über die Helden, die Lichtgestalten, die Menschen, die man am allermeisten liebt und bewundert. Ein Kapitel, das man immer gerne liest und vorgelesen bekommt. Sicherlich gibt es da auch ein sehr spitzfindiges Kapitel über jene Menschen, die man dann wohl eher weniger gernhat. Aber was wäre eine Geschichte, ohne seine Antagonisten? Wenn man geschickt ist, und weiß, wo man blättern muss, dann findet man sicherlich auch ein Kapitel über lustige Anekdoten, Schicksalsschläge, Jugendsünden, Kindheitserinnerungen und wohl behütete, emsig gesammelte Glücksmomente. Dann noch welche über Fernsehserien, Träume, Wünsche, Kochrezepte, die beste Bänd der Welt und Dinosaurier. In ihrer Gesamtheit bilden diese Kapitel ein einzigartiges Lexikon voller Witz, Wissen und Charakter – einen Menschen, ein Leben eben. Und ein Buch will gelesen werden. Jeder, der das Glück hat, dies zu dürfen, hat sicherlich seine persönlichen Lieblingsseiten. Jene, die man in dir immer wieder gerne las und ansprach, um dich Lachen zu sehen. Du hattest nämlich ein ausgesprochen schönes Lachen. Im Nachhinein betrachtet, wissen wir aber nun auch mehr denn je, dass es viele Seiten gab, die wohl nur du lesen durftest oder konntest. Die trotz allem schwerer wogen, als so manches Bücherregal. Sich über diese Seiten nun den Kopf zu zerbrechen, macht sie, für mich, letztendlich nicht sehr viel leserlicher, darum möchte ich gerne, hier und jetzt darauf verzichten. Und diesen Abschied eine vielleicht etwas aufmunterndere Note zu geben. Nun, die Sache mit einem richtigen Buch ist, dass man immer weiß, wie viel einem noch zum allerletzten Satzzeichen hin fehlt. Man kann die Seitenzahl ganz einfach nachlesen und sich dementsprechend darauf vorbereiten. Einen Count-Down starten, wenn man so will. Das Leben hat natürlich keine Seitenanzahl. Der Deckel klappt oft ganz überraschend zu, da hat man das letzte Wort noch gar nicht richtig verarbeitet und sieht bloß noch den Staub in den Sonnentalern schwirren. Aber ein Buch definiert man nicht bloß nach seinem Ende. Es verschwindet auch nicht nach dem letzten Tintenfleck, selbst wenn man sich nicht jeden Handlungsstrang darin merken konnte. Es ist ganz egal wie schwer es uns beim Lesen fällt, es zu verstehen, und wie viele Seiten wir in unserer Ungeduld und Verwirrung überblättert haben. Was bleibt, sind schlussendlich immer die Geschichten, Gedanken und Gefühle, die das Buch in uns hineinschreibt. Und dererlei bleibt immer. Das macht e
Der Regentropfen Ein kleiner Regentropfen suchte seinen Platz in der Atmosphäre. Als die Luft abkühlte und sich eine Gewitterwolke zusammenbraute, war der kleine Tropfen mitten im Geschehen und fühlte sich diesem total ausgeliefert. Kurz vor dem Gewitter stauten sich die Energien, und der Druck verstärkte sich. Da bekam der Regentropfen Angst. Verzweifelt versucht er sich festzuhalten und einen Weg aus diesem Chaos zu finden. Doch er irrte nur im Kreis herum und wurde immer tiefer in den Strudel hineingezogen. Als es für ihn immer dunkler wurde und er sich nicht mehr vorstellen konnte, je wieder ans Licht zu gelangen, gab der kleine Regentropfen auf. Er wusste keinen anderen Ausweg mehr, als sich fallen zu lassen. Mit einem lauten Schrei ließ der Regentropfen los. Ganz allein glitt er in die Tiefe. Die ihn umgebenden Regentropfen waren fassungslos. „Warum hat er das getan?“, fragten sie sich. „Warum hat er sich nicht an uns festgehalten? Wir hätten ihm doch geholfen, wenn wir gewusst hätten, wie verzweifelt er war.“ Und sie waren sehr traurig darüber, dass der kleine Regentropfen sie so früh verlassen hatte. Später entlud sich die Gewitterwolke. Ein warmer Platzregen bahnte sich seinen Weg nach unten. Die Tropfen fielen auf die Erde und versickerten im Boden. Doch als der Himmel sich danach wieder aufklärte und die Sonne ihre warmen Strahlen ausschickte, begann der Verdunstungsprozess. Schwerelos trieben die kleinen Wassermoleküle nach oben, um erneut zu Tropfen zusammen zu wachsen. Und als sie schließlich Gestalt annahmen und sich in einer dichten Nebelwolke fanden, waren alle Regentropfen wieder vereint. Text: Petra Hillebrand, ergänzt Werner Dejakum
Mein König (Julia an Jannis) Einmal Hölle und zurück – auf der Jagd nach schnellem Glück – mein Herz zu oft verlor’n – war kaputt und fast erfror’n – ich weiß – keiner kennt mich so wie du – meine Narben, meine Wut – ich kann dich alles fragen – und dir auch alles sagen – und doch … So viel Lieder schrieb ich dir – doch keines klingt so schön wie wir manchmal hab ich so‘ne Angst – das mit uns hier zu verlier’n Ich kann nur schwer allein sein – kann zynisch und gemein sein – und manchmal tue ich mir selber weh – wenn die alten Wunden brennen – und ich will einfach rennen – dann legst du deine Hände auf So viel Lieder schrieb ich dir – doch keines klingt so schön wie wir manchmal hab ich so‘ne Angst – das mit uns hier zu verlier’n Egal was auch passiert – du steigst für mich in jeden Ring – du tötest jeden Drachen und machst mich zur Königin – und ich will nur, dass du weißt, ich bin immer da für dich So viel Lieder schrieb ich dir – doch keines klingt so schön wie wir warum hab ich so‘ne Angst – das mit uns hier zu verlier’n Text: Sarah Connor, Peter Plate, Ulf Leo Sommer
unsere aufrichtige anteilnahme gilt der familie, wir wünschen euch viel kraft und liebe für diese schwere zeit.
Machs gut da, wo a immer du jetz bist. I werd di nie vergessen ♥
"Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich." (Dietrich Bonhoeffer) Stille und aufrichtige Anteilnahme, Fam. Fitz
An ein fernes Ufer wird die Seele getragen. Doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin. Mit tiefer Betroffenheit hat mich die Nachricht erreicht. Ich wünsche der Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit! Ich behalte Julia als immer hilfsbereite und sehr nette Kollegin in Erinnerung